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Die Geschichte

Gelegen auf der via del mare ist die erste historische Residenz, die auf dem Weg von Noto nach Calarbernardo liegt. Das Ehemalige Lehen Falconaras, auf der die Villa Favorita einmal liegen sollte, war zum moment des Bebens im Jahre 1963 Eigentum des „States von d’Avola“. Es gehörte unter anderem zu den Ländereien der Pignatelli Aragona Cortés, Marquise von d’Avola, die von 1606 an verschiedene Teilungen des Lehens durchführten und diese an die Astutos und an adere Familien in Noto verteilten.

Villa Favorita besteht in ihrem Gesamten aus drei Fabrikationslinien, strukturell eigenstehend und gelegen an den Seiten des Innenhofes. Das erste Gebäude, mit angebauter Werkstatt, stammend aus dem Jahre 1752, wurde als Ferienstätte von dem Netinischen Architekten Paolo Labisi konzipiert, aufgrund der renaissance-artigen Charakteristiken, die die Fabrik zeichnet. Die Haupt-Fassade der Residenz ist charakterisiert durch ein Erdgeschoss, das von einer großzügigen Terrasse überschaut wird von der drei Aufgänge in das erste Obergeschoss führen und zu einem Giebel aus Terrazzoplatten.

Im östlichen Teil der Struktur befindet sich eine Kapelle die ursprünglich eine umgedrehte Kelch-Kuppel hatte, die jedoch mit der Zeit sich nicht erhalten konnte.

Im 19. Jahrhundert wurde die Villa und die anliegenden Ländereien von den Di Lorenzo Barone der Granieri und Marquise des Castelluccio gekauft, die im Jahre 1882 das dritte Element der Fabrik baute und dieses Villa Granieri taufte. Diese befindet sich zwischen der Villa aus dem achtzehnten Jahrhundert und der Werkstatt.

Giulia Dejean (1850-1932) in ihrer zweiten Ehe mit Giovanni Di Lorenzo Cannizzaro, Marquise von Costelluccio, erhob die drei Objekte, sanierte sie um ihren antiken Charme hervorzuheben und restaurierte die kleine Kappelle und widmete diese dem Kult der Heiligen Jungfrau und Märtyrerin Agnes, welcher die Familie immer sehr verbunden war.

Im Jahre 1932 wird das Grundstück an ihre Familie weitergegeben als Teil ihrer Erbschaft und ist bis heutzutage in Familien Hand.

(aus dem Buch „Le Ville die Gattopardi – Ville Storiche Siciliane del Val di Noto“ von Francesca Gringeri Pantano)